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21.6.2019 : 1:07 : +0200

"Die Welle"

 

Die Inszenierung:

Aufführung des Basiskurses DS der 11. Klasse des beruflichen Gymnasiums im Schuljahr 2009/10

frei nach dem Roman "The Wave" von Morton Rhue und nach der deutschen Verfilmung

Darsteller:

Vivian Alkan - als Sandy und als Christy Ross
Mohamed  Al-Mohamed - als Lauries Vater
Onur-Rona Bektas - als Ben Ross
Anna-Viktoria Bock - als Laurie
Daniel Hoffmann - als Robert 
Lydia Mathis - als Amy
Marlene Müller - als Betti und als Roberts Vater
Dennis Neubauer - als Alex
Antonia Reiher - als Jenny und als Lauries Mutter
Sascha Rönisch - als Direktor
Martin Speichert - als David
Stephanie Stinnerals Sarah
Aleksander Vögeli - als Bastie
Claudia Zander - als Brad

Spielleiterin: Marietta Falk
 

Inhalt des Stücks:

Ausgangspunkt der Handlung ist eine Projektwoche, in der der Geschichtslehrer Ben Ross eine gelangweilte Klasse mit Hilfe des Experiments "Die Welle" zu mehr Leistungsbereitschaft führen will. Durch einfache Methoden, wie zum Beispiel den einheitlichen T-Shirts, werden die Schüler im Rahmen einer autoritären Gemeinschaft manipuliert. "Die Welle" stützt sich auf drei Prinzipien: "Macht durch Disziplin! Macht durch Gemeinschaft! Macht durch Handeln!" 

Im Verlauf des Geschehens werden diese Grundsätze von den Beteiligten immer mehr verinnerlicht. Nur die Schülerin Laurie bemerkt, dass die anderen aufhören, eigenständig zu denken. Und durch das Experiment werden auch freundschaftliche Beziehungen beeinträchtigt, so zum Beispiel zwischen Laurie, der kritischen Chefredakteurin der Schülerzeitung, und David.

Erst nachdem ein anderer Schüler zusammengeschlagen wird, weil er nicht der Welle angehört, begreifen Laurie und nun auch David die mächtige Gefahr dieser autoritären Gemeinschaft. Da der Geschichtslehrer von Laurie und David sowie auch von seiner Frau bedrängt wird, sieht er letztlich ein, dass er das Experiment abbrechen muss.

Auf der einberufene Vollversammlung zeigt er den Beteiligten die faschistoide Art der Bewegung mit Bildern aus diktatorischen Regimen auf und verlangt von den Schülern, das Experiment zu beenden. Fast alle Schüler sind bestürzt und einsichtig. Nur Robert, der sich als Anführer der Welle-Mitglieder etabliert hat, reagiert verzweifelt, denn schließlich muss er befürchten, seinen neu gewonnenen Status wieder zu verlieren. Die Situation eskaliert, als er am Ende der Versammlung mit der Pistole seines Vaters zuerst auf seinen Lehrer zielt, dann aber sich selbst erschießt. Alle Beteiligten sind betroffen und entledigen sich ihrer uniformierenden T-Shirts.

Bilder der Aufführung