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10.12.2018 : 23:35 : +0100

Hinweise zur Beschaffung von Lernmitteln für den Unterricht

Lernmittelbeschaffung

Lernmittel sind insbesondere Schulbücher, Wörterbücher, Arbeitshefte, Taschenrechner, CAS-Rechner sowie ergänzende Arbeitsmittel, z. B. Lernkarteien und Lernsoftware.

Lernmittel werden zum einen Teil von der Schule zur Verfügung gestellt, zum anderen Teil müssen sie aber von den Schülerinnen und Schülern bzw. den Eltern selbst beschafft und finanziert werden.

Die Lernmittelverordnung sieht für den Eigenanteil der Schülerinnen und Schülern bzw. der Eltern einen Höchstbetrag von 100 Euro pro Schuljahr vor.

Die Regelungen der Lernmittelverordnung gelten nicht für Schülerinnen und Schüler unserer Berufsschule.

Befreiung von der Zahlung des Eigenanteils

Wer öffentliche Sozialleistungen (insbesondere Hilfe zum Lebensunterhalt, Arbeitslosengeld II, Wohngeld, BAföG-Leistungen oder Leistungen für Asylbewerber) bezieht, ist von der Zahlung des Eigenanteils befreit.
Dies gilt auch für Schülerinnen und Schüler, die sich z. B. in betreuter Wohnform befinden.

Die Voraussetzungen für die Befreiung müssen am 1. August des Jahres (Schuljahresbeginn) erfüllt sein.
Der Nachweis über den Bezug von Leistungen nach Absatz 1 gilt mit der Vorlage des „berlinpass-BuT“ als erbracht.

Der Nachweis muss der Schule vier Wochen vor Beginn der Schulferien vorgelegt werden, spätestens jedoch vier Wochen nach Schuljahresbeginn, sonst erlischt grundsätzlich der Anspruch.

Wird glaubhaft gemacht, dass die Frist ohne Verschulden versäumt wurde, stellt die Schule die sonst privat zu beschaffenden Lernmittel bis zur Erbringung des Nachweises unter Vorbehalt leihweise zur Verfügung.

Nach Vorlage der entsprechenden Bescheinigung stellt die Schule alle benötigten Lernmittel vollständig kostenfrei zur Verfügung.