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9.12.2018 : 21:17 : +0100

Beurlaubung, nachträgliche Entschuldigungen, Nachholen von Lernerfolgskontrollen

Beurlaubung vom Unterricht aus wichtigem Grund

Der Antrag auf Beurlaubung vom Unterricht aus einem wichtigen Grund ist grundsätzlich eine Woche vor Beginn der beantragten Beurlaubung zu stellen. Bei Minderjährigen ist der Antrag von den Erziehungs-
berechtigten zu stellen. In der Berufsschule ist die Zustimmung des Ausbildungsbetriebes erforderlich.

Beurlaubungen unmittelbar vor oder nach den Ferien sollen nicht genehmigt werden, es sei denn, es handelt sich um einen wichtigen und unaufschiebbaren Ausnahmefall. Als ein solcher Ausnahmefall ist der vorzeitige Antritt oder die verspätete Rückkehr von einer Urlaubsreise nicht anzusehen.

Nachträgliche Entschuldigungen bei Schulversäumnissen

Können Sie wegen Krankheit oder sonstiger unvorhergesehener wichtiger Gründe nicht am Unterricht teilnehmen, so sind Sie verpflichtet, die Schule davon am ersten Tag des Fernbleibens mündlich und spätestens am dritten Tag auch schriftlich in Kenntnis zu setzen.

Bei der Rückkehr in die Schule ist eine Erklärung vorzulegen, aus der sich die Dauer des Fernbleibens sowie der Grund dafür ergeben und diese ggf. zu belegen. In der Berufsschule ist die Vorlage eines Attestes oder einer Bescheinigung in Kopie ausreichend.

Bei begründeten Zweifeln an einem Fernbleiben aus gesundheitlichen Gründen kann die Schule die Vorlage eines ärztlichen Attestes verlangen. Ein ärztliches Attest ist grundsätzlich immer beizubringen bei einer krankheitsbedingten Fehlzeit von mehr als drei Unterrichtstagen, unmittelbar vor und nach Ferien bzw. nach besonders ausgewiesenen unterrichtsfreien Tagen sowie bei einer Erkrankung an einem Tag, an dem eine angekündigte Lernerfolgskontrolle zu erbringen ist.

Wird ein Schulversäumnis nicht innerhalb der oben genannten Fristen mitgeteilt und wird auch bei der Rückkehr keine Erklärung über die Gründe nach Absatz 2 bzw. kein ärztliches Attest nach Absatz 3 vorgelegt, so gilt das Fehlen als unentschuldigt.

Versäumen und Nachholen von angekündigten Lernerfolgskontrollen

Fehlen Sie entschuldigt an einem Tag, an dem eine angekündigte Lernerfolgskontrolle zu erbringen war, so ist diese in der Regel nachzuholen. Zwecks Terminfestlegung müssen Sie sich unverzüglich nach der Rückkehr mit dem betreffenden Lehrkraft in Verbindung setzen. Unterlassen Sie dies aus Gründen, die von Ihnen zu vertreten sind, so gilt die Leistung als verweigert. Die Lernerfolgskontrolle wird dann mit der Note „ungenügend“ bewertet. Bei unentschuldigtem Fehlen gilt die Leistung generell als verweigert und wird mit der Note „ungenügend“ bewertet.

Zugrunde liegende Regelungen

Die zugrunde liegenden Regelungen für die Beurlaubung vom Unterricht aus wichtigem Grund sowie für die nachträgliche Entschuldigung bei Schulversäumnissen finden Sie

undefined in der AV Schulbesuchspflicht 

undefined sowie in Nr. 4 ff. Hausordnung.